Private Krankenversicherung SelbstbeteiligungEine Private Krankenversicherung mit Selbstbeteiligung ist günstiger!Sie wollen sich privat krankenversichern? Sie wissen aber nicht, ob sich eine Selbstbeteiligung bei Ihnen lohnt und was diese bewirkt. Dann lesen Sie hier alles Wichtige zur Private Krankenversicherung Selbstbeteiligung. Private Krankenversicherung Selbstbeteiligung, aber wozu?Bei einer Privaten Krankenkasse haben Sie die Möglichkeit, eine sogenannte Selbstbeteiligung mit in Ihrem Tarif aufzunehmen. Meistens bieten die Privaten Krankenkassen Selbstbeteiligung in unterschiedlichen Höhen an. Eine Selbstbeteiligung kann zwischen 250 € - 1500 € liegen. Mal mehr, mal weniger. Man sollte im Vorfeld also genau rechnen, ob sich ein Tarif lohnt, bei dem man sich selbst beteiligen muss. Zur Veranschaulichung hier ein Beispiel: Angenommen Sie haben sich zwei Tarife einer Gesellschaft rausgesucht und wollen nun wissen, welcheSelbstbeteiligung (SB) hier am meisten Sinn für Sie macht. Tarif 1 hat eine SB von 600 € und kostet 250 € im Monat. Tarif 2 hat eine SB von 1200 € und kostet 185 € im Monat. Jetzt rechnen wir nach, mit welchem der Selbstbehalte man besser fährt: Tarif 1 mit 600 SB kostet im Jahr: 3000 € (250 € x 12) Tarif 2 mit 1200 € SB kostet im Jahr: 2220 € (185 € x 12) Beim Tarif 2 hat man gegenüber Tarif 1 beim Jahresbetrag eine Gesamtersparnis in Höhe von 780 €. Insgesamt würde man im Falle einer eintretenden Selbstbeteiligung 3600 € beim Tarif 1 zahlen, hingegen beim Tarif 2 nur 3420 €. Das heißt, man spart beim Tarif 2 in unserem Beispiel 180 € im Jahr. Die Endscheidung, welche Private Krankenversicherung Selbstbeteiligung man haben möchte, muss jeder für sich alleine treffen, es empfiehlt sich aber immer, die Tarife im Vorfeld durchzurechnen und gegeneinander abzuwägen. Private Krankenversicherung Selbstbeteiligung - GroßschadenstarifDie Selbstbeteiligung (SB) bei sogenannten Großschadenstarifen liegt in der Regel zwischen 2000 € - 4500 €. Diese Zahl klingt im ersten Moment erschreckend, ist sie aber nicht, denn bei einer Selbstbeteiligung in dieser Höhe ist man bei den absoluten First Class Tarifen versichert. Über diese SB-Grenze hinaus leisten die Tarife wirklich alles, was man sich an medizinischer Versorgung nur wünschen kann, natürlich abhängig von der Gesellschaft und deren Vertragsbedingungen. Private Krankenversicherung Selbstbeteiligung – Versteckte SB.Nicht selten kommt es vor, dass auch eine Private Krankenversicherung versteckte Kosten enthält. Beispielsweise muss man für Hilfsmittel oder Heilmittel die ersten 10% bis zu einer festen Summeselbst tragen oder es ist eine Zahnstaffel im Tarif integriert. Hier könnte man jetzt noch einige Beispiele nennen, aber diese Punkte sind eigentlich alle harmlos, denn sie tragen dazu bei, dass die Tarife der Beiträge stabil bleiben und keiner die Kosten des anderen tragen muss. Ein guter Berater wird Sie über die Vor- und Nachteile informieren. Als wichtigstes zum Thema Selbstbeteiligung in der Privaten Krankenversicherung.Eine Selbstbeteiligung kommt immer nur dann zum Tragen, wenn man Leistung dafür in Anspruch nimmt. Ansonsten nicht. Was viele oft vergessen: Eine Selbstbeteiligung haben Sie auch in der gesetzlichen Krankenversicherung. Zum Beispiel, wenn Sie Mehrkosten beim Zahnarzt selbst tragen müssen oder eine Vorsorgeuntersuchung, die nicht im Leistungskatalog der GKV aufgeführt ist, aus eigener Tasche bezahlen müssen. Aber auch 10 € Praxiseintritt und Medikamentenzuzahlungen fallen unter den Punkt Selbstbeteiligung. Private Krankenversicherung SelbstbeteiligungIn der PKV dient eine SB dazu, die Tarife beitragsstabil zu halten und Verwaltungsaufwand einzusparen. Des Weiteren fördert die Selbstbeteiligung in der Privaten Krankenversicherung das Kostenbewusstsein, denn dadurch lernt man, dass Medizin ein teures Gut ist. |





