PKV Beitragserhöhung 2012

Freitag, den 09. September 2011

Würfel mit Aufschrift News - PKV Beitragserhöhung 2012 Sie haben eine Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung für 2012 erhalten? So eine Beitragserhöhung ist wahrlich nicht angenehm und kann nicht selten zu einer nicht geplanten Kostensteigerung führen. Doch als Betroffener einer PKV Beitragserhöhung 2012 haben Sie natürlich Möglichkeiten dem entgegen zu wirken. Welche Möglichkeiten es für Sie gibt und wie Sie jetzt am besten auf diese Beitragsanpassung reagieren sollten, erfahren Sie hier.


Warum steigen die Beiträge in der PKV Beitragserhöhung 2012


Erst einmal ist es wichtig zu verstehen, warum es eine PKV Beitragserhöhung 2012 gibt. Die Beiträge im Gesundheitswesen steigen natürlich jährlich an. Dies ist in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) und in der privaten Krankenkasse (PKV) gleichermaßen so. Dass hängt damit zusammen, dass die medizinische Versorgung in Deutschland immer besser wird und die Menschen dadurch länger leben. Diesen Anstieg des Älterwerdens beweisen auch die ständigen Änderungen und Anpassungen der Sterbetafeln. Dass die bessere medizinische Versorgung natürlich Geld kostet, ist jedem klar, doch bezahlen möchte man sie eher nicht, jedenfalls nicht, so lange man gesund ist.


Was können wir nun gegen eine Beitragserhöhung tun?


Zunächst einmal gibt es das sogenannte Sonderkündigungsrecht. Das Recht sagt aus, dass jeder, der eine Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung erhält, ein außerordentliches Kündigungsrecht (Sonderkündigungsrecht) hat. Somit hat man die Möglichkeit binnen vier Wochen nach Erhalt, sprich Eingang der Kündigung, den Vertrags zu kündigen. Wichtig ist, dass man dem Versicherer den Versicherungsnachweis von der neuen PKV beibringen muss. Lassen Sie vor einem Wechsel der Krankenversicherung prüfen, wie sinnvoll dieser ist.


Ein Wechsel der PKV und was zu beachten ist


Bei einer PKV Beitragserhöhung 2012 und einem Wechsel der privaten Krankenversicherung muss man natürlich auch einiges beachten. Wenn man ein junger Versicherungsnehmer in der PKV ist, muss man nicht auf allzu viel achten, außer zu welcher Gesellschaft man wechselt und zu welcher eher nicht. Vor einem Wechsel macht es Sinn, sich genau darüber zu informieren, ob sich ein Wechsel nach der PKV Beitragserhöhung 2012,  in einen anderen Tarif oder einer anderen Gesellschaft finanziell lohnt.


Bei älteren Versicherungsnehmern, die eine PKV Beitragserhöhung 2012 erhalten haben, muss man sich alle Gegebenheiten genauer anschauen und prüfen, ob ein PKV Wechsel wirklich sinnvoll ist. Neben einem hohen Alter und einem evtl. schon angeschlagenem Gesundheitszustand, sind dort noch die Altersrückstellungen zu berücksichtigen. Bei einem Wechsel der Krankenversicherung können diese dann ganz oder teilweise verloren gehen. Dies soll aber nicht heißen, dass ein Wechsel nach einer Beitragserhöhung  keinen Sinn machen würde. Denn wenn die Beiträge jetzt schon über dem Durchschnitt liegen, und dass kommt sehr oft vor, dann nützen 100 - 200 Euro weniger Beitrag im Rentenalter auch nicht viel, wenn man dann trotzdem noch 700 - 800 Euro bezahlen muss. Deshalb sei auch hier zu prüfen, wie es persönlich um Sie steht. Eine Beratung ist deshalb eine sinnvolle Überlegung.


Nach einer PKV Beitragserhöhung 2012 den Tarif wechseln


Sollte für Sie ein Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung nach der PKV Beitragserhöhung 2012 aus irgendwelchen Gründen nicht machbar sein, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, Ihren Tarif innerhalb Ihrer Gesellschaft zu wechseln. Bei gleichem oder geringerem Leistungsniveau ist dies sogar ohne erneute Gesundheitsprüfung (nicht bei allen Gesellschaften) möglich. Vor diesem Wechsel sollte man schauen, welche Tarifmöglichkeiten bei der eigenen PKV geboten werden.


Oft kann man auch nach einer PKV Beitragserhöhung die Beiträge dadurch senken, dass man evtl. auf sogenannte Zusatzleistungen verzichtet. Dies können zum Beispiel folgende Leistungen sein: 1- oder 2-Bettzimmer, Chefarztbehandlung, Heilpraktiker Behandlungen,  Krankenhaustagegeld  usw. oder man erhöht evtl. auch seine Selbstbeteiligung um Kosten zu senken. Dabei sei zu beachten, dass man sich nicht ohne Grund für die ausgewählte Leistung entschieden hat. Es möglich ist, dass Ihnen gerade diese später fehlen könnte.  Sprechen Sie am besten mit einem Fachberater, welche Möglichkeiten Sie nach einer PKV Beitragserhöhung 2012 nutzen können und welche für Sie am sinnvollsten sind.


Diese PKV Gesellschaften führen einen Beitragserhöhung zu 2012 durch.


Allianz

Alte Oldenburger

Arag

Barmenia

Central

Continentale

Deutsche Ring

DEVK

DKV

Gothaer

Hanse Merkur

LKH

LVM

Mecklenburgische

Nürnberger

R + V

SDK

Signal Iduna

Universa

Württembergische

 

 


 

 

Kommentare  

 
+1 # Ilona Welter 2012-01-19 22:39
Ohne weitere Begründung erhöhte die Gothaer meinen KV-Beitrag um sage und schreibe 39,25 % (!!!!). Und dies, obwohl ich in den letzten Jahren keinerlei Leistung beantragt bzw. erhalten habe.
In meinem Vertrag ist eine maximal mögliche Beitragsanpassung von 10% vorgesehen. Dies ist raubrittertum!!! Wie kann man sich dagegen wehren ??
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+1 # Hans Albers 2012-04-17 16:36
Die regelmäßigen Beitragserhöhungen können mehrere HUNDERT-TAUSEND ältere Versicherungsnehmer einfach nicht mehr bezahlen.
Die sogenannte
KRANKEN-PFLICHT-Versicherung
ist modernes > RAUBRITTERTUM <
Einfach ruinös für viele Menschen, da sie durch die regelmäßigen Erhöhungen unbezahlbar macht.
Die Versicherungsgesellschaft en sehen die Bankkonten ihrer Versicherten als SELBSTBEDIENUNGSLADEN an.
Das kann so NICHT weitergehen.
Hans Albers
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